Liebe Bürgerinnen und Bürger,

herzlich Willkommen im neuen Jahr 2023! Je nach individueller Überzeugung wurde der Jahresübergang mal (sehr, sehr) laut und mal leiser und bedächtiger begangen. Beides ist vollkommen in Ordnung, aber was gar nicht tolerierbar ist, sind die Übergriffe auf Rettungskräfte jeglicher Couleur. Auch wenn wir in Borsdorf nicht betroffen waren- solches Verhalten ist zutiefst verstörend und sorgt dafür, dass sich das Nachwuchsproblem, besonders im Bereich der freiwilligen Helfer und Helferinnen, verschärfen wird. Darum möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bei unseren Feuerwehrleuten, stellvertretend für alle Einsatzkräfte, bedanken, die zwischen Weihnachten und Neujahr stets einsatzbereit waren und viermal ausgerückt sind, um Hilfe zu leisten.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber wir sind im Rathaus bereits wieder im Alltag angekommen. Hier gibt es zum Jahresbeginn Neuigkeiten, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Das Einwohnermeldeamt hat sich halbiert. Unsere langjährige Mitarbeiterin Frau Hörig hat sich freiwillig ins Privatleben zurückgezogen und genießt ihren wohlverdienten Ruhestand. Herr Darweger ist also seit 01.01. Einzelkämpfer im EMA. Darum bitten wir weiterhin um Terminvereinbarungen, damit Sie ohne große Wartezeit bedient werden können.

Auch in der Bibliothek gab es einen Mitarbeiterinnenwechsel. Frau Damerau hat sich ja bereits in der Dezemberausgabe 2022 von Ihnen verabschiedet. Den buchstäblichen Staffelstab hat sie an Frau Annett Göbel übergeben. Frau Göbel ist Bibliothekarin mit Leidenschaft und freut sich schon riesig, wenn Sie sich bei einem Bibliotheksbesuch davon überzeugen.

Der Bauhof konnte in dieser ersten Januarwoche ebenfalls einen neuen Mitarbeiter begrüßen. Herr Tobias Reichert wird sich als Elektriker um unsere spannungsgeladenen Themen kümmern, aber auch alle anderen anfallenden Arbeiten im Bauhof erledigen.

Wir wünschen unseren ehemaligen Mitarbeiterinnen alles erdenklich Gute und bedanken uns herzlich für die geleistete Arbeit. Unseren neuen Mitarbeitenden ein herzliches Willkommen und eine erfolgreiche Zeit in unserer Gemeinde!

Gefühlt hat sich nach Silvester nichts verändert, aber warum sollte sich auch mit einer Jahreszahl das Leben ändern? Wir wissen das, aber dennoch hoffen wir alle Jahre wieder, dass „alles“ besser, oder zumindest nicht schlechter wird. Man wird ja bescheiden, nach den „Herausforderungen“ der vergangenen drei Jahre. Wollten wir noch vor Jahren einen knackig kalten Winter mit Schnee und Eis, sind wir in diesem Winter nicht böse, dass Petrus die eisigen Grüße noch nicht allzu oft gesendet hat. Wahrscheinlich ist das Porto dafür gestiegen…

Nun darf ich Ihnen Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das vor uns liegende Jahr einen bunten Strauß guter Wünsche überreichen. Eingebunden darin sollen Gesundheit, Glück, Zuversicht, Frieden, Gemütlichkeit, Gelassenheit, Frohsinn, Freundlichkeit und Großzügigkeit sein.

Ihre Birgit Kaden
Bürgermeisterin