Liebe Bürgerinnen und Bürger,

endlich hält der langersehnte Frühling Einzug und bringt uns mit der Sonne ein wenig von unserer alten Leichtigkeit zurück. Wir konnten bereits die ersten geselligen Abende an Osterfeuern genießen und mit großem Trara in den Mai hineintanzen. Ohne das ehrenamtliche Engagement unserer Vereine hätten wir diese Traditionen nicht pflegen können und darum gilt mein erster Dank den Männern und Frauen, die sich nach ihrem Feierabend noch dem Wohl der Menschen in unserer Gemeinde widmen. Gerade nach den Einschränkungen, die uns durch die Pandemie auferlegt wurden, sind die gemeinsamen Feste und das gemeinsame Erleben ein großer Schritt zurück zur Normalität. Und Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger haben diese Angebote dankbar und freudig angenommen. Auch dafür danke ich Ihnen. Halten Sie uns gerne für übermütig, aber wir planen tatsächlich hochmotiviert unser Parthenfest.

Trotz all der Sonne und der positiven Stimmung, die sie mit sich bringt, herrscht in der Ukraine noch immer ein unerbittlicher Krieg, der bereits jetzt nur Verlierer zu haben scheint. Zwar ist der Flüchtlingsstrom nicht mit der vorhergesagten Wucht gekommen, aber es sind dennoch täglich viele Menschen gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Dezentral konnten wir bisher ca. 65 Menschen unterbringen. Ein „Hoch!“ hiermit auf unsere Koordinierungsgruppe, die manchmal tatsächlich Unmögliches möglich gemacht hat! Und natürlich auf alle Gastgeber, die großartige Unterstützung leisten.  In der Gemeinschaftsunterkunft sind mittlerweile ca. 70 Ukrainerinnen und Ukrainer untergekommen, die dort nur vorübergehend sein werden. Der Landkreis versucht für jeden, der das möchte, eine Wohnung zur Verfügung zu stellen. 13 bis 15 ukrainische Kinder besuchen bereits die Grundschule und den Hort. Dort können sie unter sich sein, lernen und spielen. An dieser Stelle möchte ich meinen zweiten Dank aussprechen. Vor Ostern war nicht klar, wie viele Menschen über die Feiertage bei uns eintreffen würden. Aber wir waren uns sicher, dass einige den Weg zu uns finden (mussten). Die Versorgung mit Nahrungsmitteln in diesen Tagen war also ein größeres Problem, welches wir aber mit der Hilfe eines an dieser Stelle namentlich nicht genannten Discounters und einiger Bürgerinnen und Bürger lösen konnten. Unser Hilferuf auf der Facebookseite der Gemeinde und unserer Homepage genügte und es wurden zahlreiche, gut gefüllte Einkaufsbeutel mit allerlei Leckereien und Nützlichem in der GU abgegeben. Vielen Dank für Ihre Hilfsbereitschaft!  

Auch Herr Hinneburg von IGEFA (siehe Fotos) reagierte prompt und lieferte wichtige Hygieneartikel und Reinigungsmittel. Auch dafür ein ganz großes Dankeschön!

Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde wünsche ich Ihnen einen wunderschönen (Rest-) Mai. Genießen Sie die wärmenden Sonnenstunden mit Familie und Freunden.

Ihre Birgit Kaden
Bürgermeisterin