Auf dieser Seite fassen wir für Sie alle notwendigen und wissenswerten Information zur aktuellen Lage um die Coronavirus-Pandemie zusammen.

Informationen zum Corona-Virus

Die Webseite des Landkreis Leipzig hilft Ihnen bei der Beantwortung der häufigsten Fragen rund um den Corona-Virus. Auch die Informationen des Freistaats Sachsen decken nahezu alle Lebensbereiche ab.

Das gilt derzeit im Landkreis Leipzig:

Allgemeine Regelungen

In der neuen Corona-Schutz-Verordnung (gültig ab 26.8.201) greifen schärfer Regelungen erst ab einer Inzidenz von über 35. Weitere Einschränkungen wird es geben, wenn die Auslastung der Krankenhausbetten mit Covid-19-Patienten bestimmte Werte übersteigt. Bei letzterer wird unterschieden in Vorwarnstufe und Überlastungsstufe (s.u.).
Grundsätzlich wird empfohlen, den Minestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen enzuhalten. Eine Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum und unter freiem Himmel soll getragen werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Liegt die 7-Tage-Inzidenz unter 10 muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz nur noch im öffentlichen Personennahverkehr, bei körpernahen Dienstleistungen sowie in Ladengeschäften und Märkten, wenn der der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, getragen werden.

Maßnahmen ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35
Überschreitet der 7-Tage-Inzidenzwert in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt an fünf aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert von 35, besteht ab dem übernächsten Tag die Pflicht zur Kontakterfassung und Vorlage eines Genesenen-, Geimpften- oder negativen Testnachweises unter anderem für oder bei:

• Zugang Innengastronomie
• Veranstaltungen und Feiern und Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich
• Körpernahe Dienstleistungen, sofern sie nicht medizinisch notwendig sind
• Sport im Innenbereich
• Hallenbäder, Sauna, Freizeiteinrichtungen innen
• Beherbergung bei Anreise
• Zugang zu Discotheken, Bars und Clubs im Innenbereich
Testpflicht 2 x wöchentlich für Beschäftigte mit Kundenkontakt
Ausnahmen 3G (über 35):
• Nutzung von Campingplätzen,
• Vermietung Ferienwohnungen,
• körpernahe Dienstleistungen, Zugang zu Fitnessstudios oder Bädern, wenn medizinisch notwendig

Warnstufen orientiert nach Belegung der Krankenhausbetten
(Die Auslastung der Krankenhausbetten wird täglich vom Freistaat Sachsen veröffentlicht. Wenn eine Warnstufe ausgesprochen wird, gelten die entsprechenden Regelungen in ganz Sachsen)

Vorwarnstufe

650 Betten auf Normalstationen oder
180 Betten auf Intensivstationen
Zu den Maßnahmen, die ab dem Schwellenwert von 35 gelten, kommen hinzu:

Private Zusammenkünfte im öffentlichen und privatem Raum mit max. 10 Personen
Anzahl der Hausstände ist egal, Geimpfte und Genesene sowie Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres bleiben bei der Zählung unberücksichtigt.

Überlastungsstufe

1300 Betten auf Normalstationen oder
420 Betten auf Intensivstationen
Für die Nutzung von Angeboten oder Einrichtungen für die zuvor 3G gegolten haben, ist ein negativer Test nicht mehr ausreichend. Also nur noch Geimpfte oder Genesene. Gleiches gilt für Großveranstaltungen
Bei nichttouristischen Beherbergungen reicht ein Schnelltest aus, bei Messen muss PCR-Test gemacht werden
Private Zusammenkünfte sind begrenzt auf Angehörige desselben Hausstands sowie eine weitere Person. Geimpfte und Genesene sowie Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres bleiben bei der Zählung unberücksichtigt.

Für Großveranstaltungen gelten seit dem 26. August 2021 folgende Einschränkungen (Geimpfte und Genesene werden immer mitgezählt):

im Innenbereich sind Veranstaltungen mit bis zu 5.000 zeitgleich anwesenden Gästen und einer Auslastung, die maximal 50 Prozent der Höchstkapazität entspricht, möglich. Bei alleinigem Zugang für geimpfte, genesene oder PCR-getestete Personen entfällt die Kapazitätsbeschränkung. Im Außenbereich ist weiterhin eine 100-Prozent-Auslastung unter Beachtung der 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet) möglich.
im Innen- und Außenbereich mit mehr als 5.000 zeitgleichen Besuchern besteht eine Kapazitätsbegrenzung auf 50 Prozent, wobei insgesamt nicht mehr als 25.000 Besucher zeitgleich zulässig sind.
Sie sind zulässig, wenn

eine Kontakterfassung, vorzugsweise durch personalisierte Ticketvergabe, vorgesehen ist,
Besucherinnen und Besucher einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorlegen und
ein von der zuständigen Behörde genehmigtes Hygienekonzept vorliegt.

Im Hygienekonzept sind Begrenzungen zum Ausschank und Konsum von alkoholhaltigen Getränken sowie ein Zutrittsverbot für erkennbar alkoholisierte Personen vorzusehen. Für Besucherinnen und Besucher von Großveranstaltungen gilt abseits des eigenen Platzes die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. In der -> Allgemeinverfügung zu Hygieneauflagen(PDF, 328 kB) gibt es ggf. weitere Regelungen.

Für Großveranstaltungen bei einer Inzidenz über 35 gilt:

im Innenbereich gleichzeitig bis zu 5 000 Besucherinnen und Besucher -> Auslastung maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität
soweit vom Veranstalter ausschließlich Besucherinnen und Besucher zugelassen werden, die einen Impf- oder Genesenennachweis oder einen Testnachweis nach § 4 Absatz 3 Satz 2 vorlegen, gilt keine Beschränkung der Höchstkapazität;
im Innen- und Außenbereich mit mehr als gleichzeitig 5 000 Besucherinnen und Besuchern darf die zulässige Auslastung maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, höchstens jedoch 25 000 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig, betragen.
Wenn die Überlastungsstufe erreicht ist, gilt für Großveranstaltungen:
Zutritt nur mit Impf- oder Genesenennachweis
Die zulässige Auslastung darf maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, höchstens jedoch 25 000 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig, betragen

Was gilt im neuen Schuljahr?

  • inzidenzunabhängiger Präsenzunterricht
  • landesweite Schulschließungen sind nicht vorgesehen
  • Schulbesuchspflicht gilt zum neuen Schuljahr wieder
  • Befreiung nur mit ärztlichem Attest möglich
  • Tests für Geimpfte und Genesene entfallen
  • wenn unter 10, dann Testpflicht 1 x wöchentlich
  • wenn über 10, dann Testpflicht 2 x wöchentlich
  • wenn unter 35 keine Maskenpflicht
  • über 35 Maskenpflicht außer an Grund- und Förderschulen

Gesonderte Schutzmaßnahmen in den ersten Schulwochen (vom 6. bis 19. September):

  • Testung 2 x wöchentlich für Schüler, Lehrkräfte und das gesamte Schul- und Hortpersonal
  • wenn über 35, dann 3 x wöchentlich
  • Testung gilt auch für Lehrer in der Vorbereitungswoche
  • Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht ausgenommen
  • Verschärfte Maskenpflicht bei Inzidenz über 10


Wenn Überlastungsstufe eintritt:

  • Eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Klassen/Gruppen für alle Kitas, Grund- und Förderschulen
  • Wechselunterricht für die höheren Klassen


Schulanfangsfeiern

  • Es müssen sich weder die Erstklässler noch die Begleitpersonen testen lassen
  • Die Schulen informieren individuell zu den jeweils geltenden Regelungen vor Ort
  • Die Testpflicht entfällt für Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder noch nicht eingeschult wurden